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Die bisherigen Stationen von Inzell

2009: Inzell VIII - München ( > Broschüre, ca. 2,8 MB)

Die Diskussion über Herausforderungen und Chancen zukünftiger Verkehrsentwicklungen und Möglichkeiten der Verkehrssystemgestaltung prägte den achten Plenumsworkshop der Inzell-Initiative am 26. November 2009 im BMW Hochhaus in München. Das unter der Schirmherrschaft von OB Ude neu gegründete Forum ‚Zukunft der Mobilität’ präsentierte seine Ergebnisse, die die Grundlage bilden sollen für zukünftige Verkehrsprojekte in der Region. Nach einer Vorstellung der Aktivitäten der anderen Inzell-Foren ging es in den Arbeitsgruppen am Nachmittag darum, die Ergebnisse des Vormittags aufzugreifen, zu vertiefen und zu überlegen, wie die Inzell-Initiative in den aufgeworfenen Themenfeldern aktiv werden kann.

2007: Inzell VII - Garching (> Broschüre, ca. 2,2 MB)

Infolge der großen Teilnehmerzahl wurde es notwendig, die Diskussion über den aktuellen Stand der einzelnen laufenden Projekte dem eigentlichen Plenumsworkshop in einer extra Veranstaltung, dem Technischen Treffen am 7.11.2006 vorwegzustellen. So stand in Garching ausreichend Zeit zur Verfügung, um langfristige Entwicklungstrends für die Region München und deren mögliche Auswirkungen auf die Mobilität zu erörtern. Um klarere Vorstellungen über die Zukunft der Mobilität zu erhalten, wurde beschlossen ein Forum „Zukunft der Mobilität in der Region München“ zu gründen. Oberbürgermeister Ude übernahm die Patenschaft.

2005: Inzell VI - Unterschleißheim (> Broschüre, ca. 1,5 MB)

arrive startet. Damit ist ein wichtiges Instrument auf den Weg gebracht, das auf zahlreiche in den Inzell-Foren formulierte Fragen Antworten bringen soll. Weitere wichtige Themen sind die Erweiterung des MVV-Verbundraums, die Zieldiskussion zu den Roten Routen sowie ein Verkehrs- und Mobilitätsmanagementplan. Das Forum „Stadt und Umland“ widmet sich den Möglichkeiten einer strategischen und operativen interkommunalen Kooperation bei der Siedlungs- und Verkehrsentwicklung.

2004: Inzell V - Germering (> Broschüre, ca. 2,2 MB)

Mit 79 Teilnehmern hat die Inzell-Initiative ihre Basis weiter vergrößert. Die regionale Dimension der Verkehrsprobleme wird in zwei Arbeitsgruppen zu Verkehrsmanagement und Verkehrsplanung diskutiert. Weil die Projekte erfolgreich umgesetzt sind, wird beschlossen, das Forum „Parken“ vorerst ruhen zu lassen. Die Foren „Verkehrsmanagement“ wird in seiner inhaltlichen Ausrichtung gefestigt: Verkehrsmanagement soll in Zukunft die gesamte Region stärker integrieren. Das Forum „Verkehrsentwicklung in Stadt und Region“ wird neu gegründet und soll sich mit dem Wirtschaftsverkehr, dem Freizeitverkehr, genauso wie mit einer einheitlich regionalen Datenbasis befassen. Eine jährliche regionale Verkehrskonferenz wird angeregt. Mit der Umsetzung des novellierten Bundesimmissionsschutzrechts und der dritten Novellierung der Bayerischen Bauordnung werden zwei Themen diskutiert, die mindestens mittelbar den Verkehr betreffen.

Schließlich wird der Projektantrag für das Forschungsvorhaben „arrive - Angebote für eine mobile Region“, der im Rahmen der BMBF-Ausschreibung „Verkehrsmanagement 2010“ zur Förderung eingereicht wurde, vorgestellt. Da die Inhalte des Antrages sich in vielen Punkten mit den neuen Schwerpunkten von Inzell V decken, werden sie auch in die neue Forenstruktur mit aufgenommen. Eine Bearbeitung im vorgestellten Umfang ist in erster Linie aber nur mit Fördermitteln möglich.

2001: Inzell IV - Freising (> Broschüre, ca. 2,7 MB)

Die integrative Funktion der Inzell-Initiative verstärkt sich, die Zahl der Institutionen vergrößert sich, die Teilnehmerzahl verdoppelt sich auf etwa 60. Neben den bestehenden Foren wird das Forum „Verkehrsmanagement Wirtschaftsraum München“ mit dem Kreisverwaltungsreferat der Landeshauptstadt München als Pate neu gegründet. Unter diesem Dach sind die Projekte Verkehrsmanagementzentrale, Regionale Verkehrsdaten und Mobilitätsdienste zusammengefasst. Weitere Projekte sind die Verkehrsabwicklung bei der Bundesgartenschau München 2005, das Ride-Sharing und das City-Anlieferungsprojekt I (CAPRI).

1998: Inzell III - Unterhaching (> Broschüre, ca. 5,8 MB)

Zahlreiche Themen der Inzell-Initiative finden Eingang in das Forschungsprojekt „Mobilität in Ballungsräumen MOBINET“. 1998 beschließt das Bundesforschungsministerium MOBINET als Leitprojekt mit insgesamt 45 Millionen Mark zu fördern. Um das Vorhaben adäquat begleiten zu können, ändert die Inzell-Initiative ihre Projektstruktur. Die Themen bündeln sich in den Foren „Parken“ (Patenschaft: IHK für München und Oberbayern), „Öffentlicher Verkehr“ (Patenschaft: MVV) und „Rote Routen“ (Patenschaft: BMW).

1996: Inzell II - Haar (> Broschüre, ca. 3,6 MB)

Neue Ansätze entstehen: Unter dem Stichwort „Rote Routen“ findet sich unter der Patenschaft von BMW eine Arbeitsgruppe, die systematisch Verbesserungsansätze für das Hauptstraßennetz zusammenträgt, um sie in ein städtisches Verkehrskonzept einfließen zu lassen. Das zweite Projekt ist das zu dieser Zeit in München heiß diskutierte Parkraummanagement. Im weiteren Verlauf wird dieses Thema konsequent weiterentwickelt und schließlich erfolgreich umgesetzt.

1995: Startschuss in Inzell - Inzell I (> Broschüre, ca. 1 MB)

„Gemeinsam Verkehrsprobleme des Ballungsraums diskutieren und abseits der tagespolitischen Streitigkeiten gemeinsame Lösungen suchen“ – mit diesem Ziel laden Münchens Oberbürgermeister Ude und die BMW AG im September 1995 Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und anderen Organisationen nach Inzell ein. Zwei Tage geht man in Klausur, einigt sich auf Schwerpunkte und legt damit den Grundstein für eine heute noch tragfähige Zusammenarbeit. Sechs Projekte, von der Verkehrstelematik A99 bis zum Zukunftsbahnhof, werden vereinbart.

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